Die Perserkatzen + Top 5 Kratzbaum Empfehlungen

Größe: mittelgroß Gewicht: die Perserkatze wiegt durchschnittlich zwischen 8 und 10 Kilogramm Körperbau: gedrungen, kurzbeinig mit breitem, runden Kopf Augen: groß und rund Fell: dicht, lang, üppig mit seidiger Textur, volle Nackenkrause, buschiger Schwanz Fellpflege: tägliche Fellpflege ist unabdingbar Charakter: anhänglich, häuslich und sehr verschmust Haltung: sehr pflegeintensive Katze, die gut mit reiner Wohnungshaltung zurecht … Weiterlesen …

Die verschiedenen Rassen der Katze

Die Katze gehört zu den beliebtesten Haustierrassen. Katzen leben in rund acht Millionen Haushalten in Deutschland. Das macht sie zu den beliebtesten Haustieren aller Zeiten.

Die Rassen werden in folgende Gruppen eingeteilt: Kurzhaarkatzen, Halblanghaarkatzen und Langhaarkatzen.

Rund vierzig verschiedene Katzenrassen sind derzeit international anerkannt.

Wie sind die verschiedenen Rassen entstanden?

Die Katzenzucht und die Entwicklung einzelner Katzenrassen hat keine lange Geschichte wie dies bei Rassehunden der Fall ist.

Eine Katze dient nicht dem gleichen Zweck wie ein Hund, wie zum Beispiel ein Jagd-, Wach- oder Schlittenhund.

Eine Katze fängt Mäuse und leistet Menschen Gesellschaft. Die Leute stellen keine Ansprüche mehr an sie.

So haben sich viele Menschen damit beschäftigt, Katzen aufgrund ihres Aussehens zu züchten. Die Angorakatze gilt als die erste Katze, die systematisch gezüchtet wurde.

Aus Kleinasien nach Europa gekommen, erfreute sie sich bald großer Beliebtheit an den Höfen des Adels.

Bis in die 1950er Jahre wurden alle Langhaarkatzen offiziell „Angorakatzen“ genannt. Lange Zeit galten diese Angorakatzen als Ausgangspunkt für die Zucht der Perserkatze, doch diese Vermutung wurde mittlerweile widerlegt.

Im Laufe der Jahre ist der ursprüngliche Angora-Katzentyp durch verschiedene Kreuzungen verloren gegangen. Erst um 1970 besann man sich auf diese heute offiziell als „Türkische Angora“ anerkannte Katzenrasse zurück.

Die Katzenzucht entwickelte sich schnell und neue Rassen wurden durch Paarung bestehender Rassen geschaffen. Mutationen trugen auch zur Entwicklung neuer Rassen bei.

Eine neue Rasse muss immer nach den Richtlinien des zuständigen Dachverbandes für Katzenzucht beurteilt und anerkannt werden.

Zwei der bekanntesten Dachverbände sind die FiFé (Fédération Internationale Féline) und der GCCF (Governing Council of the Cat Fancy).

Wie sieht die Einteilung der Katzenrassen aus?

Im Gegensatz zu Hunderassen sehen sich einzelne Katzenrassen sehr ähnlich. Bei einer reinrassigen Katze dauert es normalerweise lange, bis die Reinzucht stattfindet.

Praktisch bedeutet dies, dass nur Katzen der gleichen Rasse miteinander gekreuzt werden dürfen, bis der Einfluss anderer Katzenrassen aus dem Genpool der neuen Katzengeneration eliminiert ist.

Damit Katzen als Ahnentafel anerkannt werden, müssen Herkunft und Nachkommen dokumentiert und verifiziert werden. Es gibt drei Arten von Rassetypen, die bei der Katzenzucht unterschieden werden.

Und wie sieht es genetisch mit der Länge der Haare aus?

Genetisch gibt es nur kurz- und langhaarige Katzen. Die Klassifikation „Waldkatzen“ ist häufig auf Ausstellungen und Zuchtschauen zu finden.

Diese "Waldkatzen" sind grundsätzlich einfach langhaarige Naturrassen wie die Norwegische Waldkatze, die Sibirische Katze und die Maine Coon.

Was zeichnet eine Kurzhaarkatze aus?

Unter den drei Katzenrassengruppen sind Kurzhaarkatzen die beliebtesten. Dazu gehören viele beliebte Rassen wie die Siamkatze, die Britisch Kurzhaar und die Bengalkatze. Das Fell der Kurzhaarkatze besteht aus dicken Deckhaaren und einer dichten Unterwolle.

Als sich die Katzen weiter von ihrer Heimat Ägypten entfernten und in die kälteren Zonen Nordeuropas und Zentralasiens zogen, wurde die schützende Unterwolle dicker und die Katzen wurden leicht „pummelig“.

Aus diesen Katzen entwickelten sich später die Rassen Britisch und Europäisch Kurzhaar. Die Nachkommen dieser Katzen begleiteten später die europäischen Siedler in die Neue Welt und gründeten dort wiederum neue Rassen.

In wärmeren Klimazonen blieben die Katzen schlanker und behielten ihr spärliches Deckhaar mit wenig bis gar keiner Unterwolle. Nur durch bewusste Zucht konnten sich Katzen wie die beliebte Siamkatze entwickeln.

Was kennzeichnet eine Halblanghaarrasse?

Die Vertreter der halblanghaarigen Katzenrassen wie Maine Coon oder Türkisch Angora wirken auf den ersten Blick gar nicht so halblanghaarig, weil uns das Deckhaar sehr lang vorkommt.

Und im Gegensatz zur echten Langhaarkatze sind die meisten halblanghaarigen Rassenvertreter das Ergebnis natürlicher Selektion.

Wie bei der sibirischen und norwegischen Waldkatze wurde das längere Fell zum Schutz vor widrigen Wetterbedingungen wie Kälte und Schnee sowie zum Schutz vor Dornen und Gestrüpp geschaffen.

Mit dieser Anpassung konnten sich die Halblanghaarkatzen wunderbar in ihrer Umgebung entwickeln und die Zucht der Halblanghaarschönheiten ergab eine große Vielfalt.

Dazu gehören auch die Heilige Birma, die Ragdoll und der Ragamuffin.

Auch ist die Pflege einer halblanghaarigen Katze nicht so zeitaufwändig wie die Pflege einer echten langhaarigen Katze, nur gelegentliches Bürsten und Kämmen ist notwendig.

Was ist denn dann eine Langhaarrasse?

Der Klassiker unter den Langhaarkatzen ist die Perserkatze. Sie hat das dickste und längste Fell von allen und muss wirklich täglich gebürstet werden.

Langhaarkatzen sind sehr umgängliche und ruhige Katzen und lassen sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Sie erfüllen alle Anforderungen einer reinen Wohnungskatze.

Alles an einer so langhaarigen Schönheit ist weich und flauschig und sie geben einen liebenswerten, kuscheligen Begleiter ab.

Nachgefragt: Wie vollzog sich die Entstehung der Katzenrassen?

Als die ersten Katzen vor Jahrhunderten ihren Weg von Ägypten nach Europa antraten, fanden sie dort ideale Lebensbedingungen vor.

Das gemäßigte Klima und die Vielfalt der Umgebung sorgten dafür, dass sich die Katzen schnell in ganz Europa ausbreiten konnten.

Während sich nordafrikanische Katzen problemlos an das mediterrane Klima anpassen konnten, stellten die Umweltbedingungen der nördlichen Regionen eine echte Herausforderung dar.

Lediglich die Katzen mit längerem Deckhaar konnten sich durchsetzen.

Welche Vor- und welche Nachteile hat eine Katze?

Jede Katze hat ihre eigene einzigartige Persönlichkeit, und das Sprichwort sagt: "Hunde haben Herren, Katzen haben Mitarbeiter."

Während Hunde in der Regel ihrem Herrn treu ergeben sind und ihm folgen, haben Katzen ihren eigenen Kopf.

Sie fühlen sich als gleichwertiger Partner ihres Menschen und wollen auch so behandelt werden.

Die Geduld ist nicht sehr groß, und wenn eine Katze etwas erwartet, will sie es schnellstmöglich erreichen.

Vorteile einer Katze

Eine Katze hat viele Vorteile und die meisten liegen auf der Hand:

  • Lässt sich gerne streicheln und verwöhnen
  • Spielt gern
  • Kann gut eine Weile allein zurechtkommen
  • Treuer Kamerad, der bei Kummer oder Einsamkeit Trost spenden kann
  • Muss nicht Gassi gehen

Nachteile der Katze

Das ist leider auch die Wahrheit: Eine Katze hat auch ein paar, zugegeben kleine, Nachteile:

  • Braucht Zeit zum Beschäftigen und Spielen
  • Benötigt Kratzmöbel und Spielzeug
  • Zerkratzte Möbel
  • Penible Reinigung des Katzenklos
  • Tote Beute in der Wohnung ist sehr gewöhnungsbedürftig, wenn man einen Freigänger sein eigen nennt

Unser Fazit zur Katze als Haustier

Nicht umsonst ist die Katze das mit Abstand beliebteste Haustier überhaupt. Der weiche und flauschige Körper der Katze liebt es, gestreichelt zu werden und dient in Zeiten der Trauer als treuer Freund.

Und ganz wichtig: Eine Katze kann alleine Gassi gehen, wenn man ihr Freilauf lassen kann.

Kurzhaarkatzen sind in der Regel pflegeleichter als ihre langhaarigen Artgenossen. Der gravierendste Nachteil dieser Katzen ist wohl dieser: Sie kratzen nämlich an Wänden und Möbeln.

Ein Kratzbaum kann hier Abhilfe schaffen und schützt in vielen Fällen vor zerkratzten Möbeln. Und die Katze legt großen Wert auf Sauberkeit.

Sie wünscht sich eine penibel sauber gehaltene Katzentoilette und auch der Fressnapf muss genau ihrem Sauberkeitsempfinden entsprechen.

Gut zu wissen: Die Fellpflege, die bei Langhaarkatzen immer umfangreicher ist als bei Kurzhaarkatzen.

Dennoch ist die Katze für die meisten Tierfreunde einfach der beste Begleiter.