Tierische Mitbewohner

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    • Tierische Mitbewohner

      Katzen sind eigentlich recht gesellige Tiere, was sie ja gerade so beliebt bei den Menschen macht. Schmusen und kuscheln gehört bei ihnen zum täglichen Muss und wird auch intensiv eingefordert. Doch was passiert, wenn ein neuer Mitbewohner das gesicherte Revier betritt? Es gibt viele Möglichkeiten, wie ein Familienzuwachs von der Katze aufgenommen wird.

      Katze und Katze
      Bezieht eine neue Katze die Wohnung, dann ist das erst großes Theater. Verständlicherweise, denn hatte die residierende Katze die Vorrechte im Revier und auch den Katzenkloreiniger und Futterknecht ganz für sich, so muss diese jetzt einem Eindringling weichen. Dass dies meist nicht ohne Reibereien funktioniert, wissen die meisten Katzenbesitzer aus erster Hand.
      Handelt es sich bei der neu hinzugekommenen Katze um einen Welpen, regelt sich die Sachlage meist innerhalb einiger Tage, da beinahe jede Katze eine Art angeborenen Welpenschutz hat. Ist die Katze jedoch älter, so hat sie bereits ihren eigenen Charakter ausgebildet, mit welchem andere Artgenossen erst klarkommen müssen, bis eine Freundschaft entstehen kann. Ein schrittweises aneinander gewöhnen ist hier unbedingt angesagt. Kämpfereien sind meist bei Katern an der Tagesordnung, und es kann Wochen und sogar Monate dauern, bis sich die beiden Streithähne akzeptieren oder zumindest ignorieren. Wer zwei oder mehrere Katzen halten möchte, der sollte sich dies im besten Fall schon bei der Anschaffung überlegen, denn die wenigsten Probleme bereiten Geschwisterpaare, welche zusammen das neue Heim übernehmen und gleich von Anfang an die Regeln klarlegen.

      Katze und Hund
      Diese Konstellation ist die häufigste unter Tierliebhabern, und nicht weniger häufig auch problematisch. Besonders die Körpersprache wirft zwischen den Tierarten ein schwer überwindbares Problem auf.
      Die Körpersprache eines Hundes unterscheidet sich so grundlegend von der einer Katze, dass man hier ruhig von Verständigungsschwierigkeiten sprechen kann, so in etwa, als ob ein Alien mit einem Menschen kommunizieren möchte. Werden beide Tiere im Welpenalter aufgenommen, ist dies meist kein Problem, da sie gemeinsam die jeweils andere Körpersprache erlernen können.



      © Carola Schubbel - Fotolia.com


      Auch Hundewelpen, die neu in eine Familie kommen, haben gute Chancen, nach einiger Zeit richtig aufgenommen zu werden. Doch auch hier ist der Grat ziemlich schmal.
      Ein eigenes Refugium für die Katzen ist ein Kriterium, welches bei der Anschaffung eines Hundes unbedingt berücksichtigt werden muss.

      Katze und andere Gesellen
      Die häufigsten mit Katzen gehaltenen Tiere sind wohl Kaninchen, Nagetiere und Vögel.
      Bei all diesen Tieren gilt eines zu bedenken: Sie gelten für Katzen als Spielzeug und Beutetiere.
      Gemeinsame Kuscheleien sind hier meist ausgeschlossen, auch wenn viele Bilder im Internet schöne Beispiele für ungewöhnliche Paare im Tierreich zeigen.
      Dies sind die Ausnahmen, kein Katzenbesitzer sollte ein Beutetier mit dem Hintergedanken in den Haushalt bringen, es mit der Katze zu befreunden. Klar kann man probieren, ob die Katze mit einem Kaninchen auskommt, manchmal funktioniert dies auch. Doch auf keinen Fall sollten die Tiere alleine miteinander gelassen werden.

      Bei kleineren Nagetieren wie Hamster, Chinchilla, Ratte oder Maus sollte man von einer Zusammenführung oder sogar von einer gemeinsamen Haltung im besten Fall komplett absehen, da diese Konstellation bei beiden Tierarten, sowohl Nager als auch Katze, Stresssituationen hervorrufen kann.
      Man stelle sich vor, einen Teller seines Lieblingsessens in Sicht zu haben, kann diesen jedoch nicht erreichen. Und wie sich das Lieblingsessen vorkommt, wenn es ständig von gierigen Augen gemustert wird, kann auch gut nachvollzogen werden.

      Dieselben Stresssituationen können auch bei einer Vogelhaltung auftreten. Dass diese Konstellation irritierend für Raubtiere ist, sollte jedem Besitzer klar sein.




      © Nailia Schwarz Fotolia.com

      Wer bereits einen Vogel besitzt, den er beim Zuzug einer Katze nicht weggeben möchte, so sollte er sich vorher überlegen, eine schöne Voliere im Außenbereich anzulegen, damit beide Arten ihren eigenen Lebensraum erhalten und sich nicht ständig gegenseitig belauern müssen.


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      Liebe Grüße, Christiane


    • Hallo ihr lieben,Foris :winke
      Selbst wenn man glaubt die Ideale Gruppierung beim Einzug der Mietzen zu haben ,kann es doch ganz anders kommen als man sich das vorgestellt hat!!In der Katzenstation bei unserer Tierhilfe war eine Hochträchtige Katze abgegeben worden.Sie bekam 4 Kitten und als sie alt genug waren kamen 2 zu mir ! Mucki und Bandidt ,sie haben schon während sie bei ihrer Mama waren sehr aneinander gehangen ,miteinander gespielt und aneinander gekuschelt geschlafen !!! :Love

      Die zwei waren ein richtiges Dream Team !!! Das waren sie etwa 2 bis zwei 1/2 Jahre lang,dann fing Bandidt an die Mucki zu Plagen ,sie würde immer öfter von ihren angestammten Plätzen verjagt,,angegriffen ,nicht ans Futter gelassen, -der Bursche hat sie regelrecht gemobt !!
      Klar haben wir alles nur erdenkliche ausprobiert um das Verhalten vom Bandidt zu ergründen ,aber egal was wir versucht haben es wurde nicht besser!!! Mucki verzog sich nurnoch ,lebte allein im oberen Stockwerk in unserem Schlafzimmer 8|

      Auch eine gründliche medizinische Untersuchung von beiden ergab nichts,beide waren kerngesund!!!
      Ein halbes Jahr haben wir alles Versucht,zu uns war der Bursche wie immer,lieb und verschmußt,zu seiner Schwester unaisstehlich :klopf: dann hat er sie mal wieder überfallen und richtig in die Schulter gebissen,es war schlimm und mußte genäht werden!!!

      Schweren Herzens haben wir unseren "dicken" dann weggeben müssen!! Er bekam einen tollen Platz bei einer Tierheimfreundin,die hatte schon Drei Kater da hat er sich super eingelebt ,ohne Schwierigkeiten mit den anderen Katern ! Er ist mit 18 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen,
      Mucki hat unsere Mini zur Gesellschaft bekommen,sie durfte auch 17 Jahre werden.

      Es gibt ,so seh ich das Heute ,keine Garantie ob sich zwei Katzis verstehen, es ist immer ein wenig Glück gefragt.wir können nur nach unserem
      Wissen eine Vorauswahl treffen und unser bestes geben um zwei Mietzen glücklich zusammenzubringen

      Mucki auf dem Kratzbaum




      Bandidt in der Wiese (noch schw/weiß)


      Liebe Grüße Renate mit Mohrle :blume


      Liebe Grüße Renate
      mit Nuri
    • Die zwei waren ein richtiges Dream Team !!! Das waren sie etwa 2 bis zwei 1/2 Jahre lang,dann fing Bandidt an die Mucki zu Plagen ,sie würde immer öfter von ihren angestammten Plätzen verjagt,,angegriffen ,nicht ans Futter gelassen, -der Bursche hat sie regelrecht gemobt !!


      Hey Renate,

      genau so geht es mit den Miezen meiner Eltern. Erst ein Herz und eine Seele, und jetzt mobbt er sie, wann er nur kann. Gott sei Dank ist es noch nicht so schlimm, dass man eine weggeben müsste, aber schön ist auch anders. Hast du vielleicht in der langen Zwischenzeit rausbekommen, woran ein derartiger Sinnes- bzw. Charakterwandel liegen könnte? Ich werde meinen Eltern mal Feliway ans Herz legen, Christiane schwört da ja auch drauf. Vielleicht hilft´s ja in deren Fall. Es wäre den Miezen zu wünschen!

      LG
      Alx
    • Nein Alx ,wir haben nie ergründet an was der Wandel gelegen
      hat , :what
      In der Zeit Anfang 1980 ,habe ich auch noch nichts von Feliway
      Gehört ! Keine Ahnung ob es das damals schon gegeben hat !?!
      Ich hoffe für die Miezerln deiner Eltern ,daß sich das Mobbing
      im Ramen hält *seufz* !!
      Es ist für alle Beteiligten furchtbar ein Tierchen wegzugeben :(
      LG :emo


      Liebe Grüße Renate
      mit Nuri
    • An tierischen Mitbewohnern habe ich Voegel zu bieten, Nymphen- und Halsbandsittiche, also mittelgrosse Papageienvoegel.

      Die Arten leben alle im Haus, sind aber strikt getrennt, und zwar immer, also 24/7. Die Gefiederten haben ein eigenes grosses Zimmer, das eine doppelte Fluegeltuer zu meinem Arbeitszimmer hat. Ich kann also entweder die Katzen oder die Voegel beim Arbeiten bei mir haben, und die jeweils anderen aussperren. Und das Zimmer fungiert als "Vorraum", so dass wirklich keine Katze rein oder kein Vogel raus zu den Katzen kann. Allerdings habe ich ausserdem noch einen Schreibtisch bei den Tieren drin, das ist oft bequemer, weil sie im Arbeitszimmer selbst recht zerstoererisch unterwegs sein koennen.
      Zudem, wenn die Gefiederten im Arbeitszimmer unterwegs sind, und ich schnell raus mueste, entfaellt der Pufferraum.. das ist mir etwas gefaehrlich.

      Die Katzen gucken gerne "Vogelfernsehen", wenn die anderen Freiflug haben; dann sitzen sie gern an der Glas-Fluegeltuer und gucken. Insbesondere im Winter, wenn draussen im Garten nichts los ist... ist das ihre Portion "daily soap", aus dem Altagsleben der Flugakrobaten.
      Die wiederum haben schnell gelernt, dass die Katzen ihnen nichts tun koennen. Insbesondere die Grossen aergern die Kaetzen gern durch die Glasstuer.

      Das Vogelzimmer hat noch eine Tuer zum Flur, eine feste eingebaute doppelverdrahtete Gittertuer, so dass die Katzen selbst dann nicht verletzen koennen, wenn eine Katze hochklettert und auf der anderen Seite ein Vogel am Gitter haengt. Dort gibt es zusaetzlich auch eine richtige Tuer, damit ich die Gefiederten auch mal akustisch und visuell "ausschalten" kann. Aber durch die Gittertuer sind die Kleinen ein bisschen meh eingebunden und bekommen mehr vom Haushalt mit, zudem heizt ihr Suedzimmer ziemlich auf im Sommer, und die Konstruktion erlaubt mir, das Vogelzimmer kuehler zu halten.

      Ich wuerde sagen, Katzen und Voegel ist nicht einfach, wenn man beiden gerecht werden will. Und er verlagt ganz schoen Disziplin, und zwar von allen Familienmitgliedern. Und natuerlich Planung und die richtigen raeumliche Gegebenheiten.. also entweder Aussenvoli oder Vogelzimmer.
      Ich erinnere mich noch gut an den etwas fassungslosen Blick meiner Maklerin, als ich ihr verkundete, ich braeuchte ein Domizil mit extragrossem Raum zugaenglich vom Arbeitsbereich oder WZ, am besten mit 2 Tuerem, gern mit extrahohen Decken, und natuerlich hell muesse er sein. Der sei als Vogelzimmer geplant. :happy: Ihr Blick war unbezahlbar.
      Merisi
    • Meine Eltern würden keines von beiden weggeben. Na gut, klar, wenn es Überhand nimmt und sie sich irgendwann das Fell ausrupfen würden, dann ginge es wohl nicht anders. Aber noch hält es sich in Grenzen. Ich muss mal recherchieren, vielleicht finde ich da eine Lösung. Aber meist wird wahrscheinlich auch auf Pheromone verwiesen, denke ich.
      Aber komisch ist das schon. Genau wie du schreibst, erst super miteinander und von einem Tag auf den anderen fängt das Gemobbe an. Eigenartig.

      LG
      Alx
    • Wow Merisi,


      Ich wuerde sagen, Katzen und Voegel ist nicht einfach, wenn man beiden gerecht werden will


      Super gelöst! Wenn nur alle Tierbesitzer so vorausschauend wären. Viele sind ja echt der Meinung, dass sich das schon irgendwie "richtet"... was ein absoluter Trugschluss ist. Also Hut ab vor so viel Initiative, um allen Tieren gerecht zu werden! :winki:

      LG
      Alx